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Stresstest / Hardwarecheck unter Linux

Ein sogenannter Stresstest, welcher sämtliche Hardwarekomponenten zur Höchstleistung bringt, kann sehr nützlich bei der Problemfindung von Abstürzen oder ähnlichen Problemen sein. Unter Linux gibt es ein sehr gutes Tool, mit dem man den PC auf Herz und Nieren testen kann.

Das Programm „Stress“ testet CPU, RAM, I/O’s und die HDD auf Fehler, indem es die einzelnen Komponenten mit sogenannten Workern voll auslastet. Ein Worker ist eine bestimmte Einheit, die z.B. die CPU bis zu einem gewissen Grad auslastet. Je nach Anzahl der zugewiesenen Worker kann man somit den PC zur 100% Auslastung bringen. So werden Hardwarefehler bei CPU, RAM etc. ersichtlich, wenn die Komponenten der Auslastung nicht standhalten und der Test vom Programm abgebrochen wird.

Installiert wird das Programm mit dem Befehl:

sudo apt-get install stress

„Stress“ hat keine grafische Oberfläche, ist jedoch sehr einfach zu bedienen. Nach dem Runterladen und Installieren des Pakets kann „Stress“ mit dem Befehl:

stress gestartet werden. Um einen Stresstest auszuführen, sollte man den Befehl „stress“ mit Parametern erweitern. Ein Beispiel:

stress -c 10 -m 5 -i 5 -d 10 -t 100

Mit diesem Befehl wird das Programm stress ausgeführt und folgender Test wird gestartet:

10 Worker sind auf die CPU angesetzt: -c 10
5 Worker sind auf den RAM angesetzt: -m 5
5 Worker sind auf die I/O’s angesetzt: -i 5
10 Worker sind auf die HDD angesetzt: -d 10
100 Sekunden lang wird der Test augeführt: -t 100

Je nach Hardware muss man mehr oder oder weniger Worker auf die einzelnen Komponenten ansetzen, um eine Vollauslastung zu erreichen.

Um die Auslastung des PC’s zu überprüfen, kann mithilfe des Befehls top oder htop die aktuelle Auslastung beobachtet werden. Das bessere HTOP kann mit folgendem Befehl installiert werden.

sudo apt-get install htop

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