Unter Ubuntus neuster Version Oneiric Ocelot kann man nun die Gnome-Shell einfach ausprobieren und installieren, ohne sich sein aktuelles Unity-System zu zerschießen (wie es bei Natty Narwhal der Fall war).

Alle erforderlichen Pakete sind im Ubuntu Software-Center bereits hinterlegt und können mit folgenden Befehlen installiert werden:

sudo apt-get install gnome-shell gnome-themes-standard
sudo apt-get install gnome-sushi gnome-contacts gnome-tweak-tool

Nach der Installation dieser Pakete hat man auch das Gnome-Tweak Tool installiert, mit welchem man sein System leichter optisch anpassen kann. Iconset, Theme und die im System verwendeten Schriftarten können hier umgeswitched werden.

Gnome-Sushi … komischer Name! Gnome-Sushi ist ein File-Previewer für Nautilus. So drückt man bei einer markierten Datei einfach die Leertaste einmal und kriegt nun eine Vorschau der Datei zu Gesicht. Unterstützt werden Bilder, Videos, Textdateien und Audiodateien. Erinnert mich sehr an Gloobus-Preview, gefällt mir gut.

Das letzte Programm Gnome-Contacts ist eine einfache Kontaktverwaltung für die Gnome-Shell (mit Google Contacts Integration). Außerdem werden alle Kontakte von Empathy übernommen und automatisch eingetragen.

Optisch gesehen gefällt mir die Gnome-Shell sehr gut und es gibt auch schon sehr schöne, brauchbare Gnome-Shell Themes. Ich bin mit Unity eigentlich sehr zufrieden, trotzdem möchte ich mal die Gnome-Shell testen. Vielleicht werde ich ja positiv überrascht, den so unterschiedlich sind ja Unity und die Gnome-Shell gar nicht.