Mein Name ist Thomas und ich betreibe die Seite 1usenet.com auf der ich über das Usenet berichte und die verschiedensten Anbieter vergleiche.

1979 entwickelten die drei amerikanischen Studenten Jim Ellis, Tom Truscott und Steve Bellovin durch einen Zusammenschluss der Rechner ihrer Universität eines der bis heute größten Diskussionsplattformen der Welt, das Usenet. Schon kurz darauf waren Rechner im vierstelligen Bereich miteinander verbunden und die Nutzer rund um die Welt konnten sich miteinander austauschen. Doch mit dem Aufkommen des Internets geriet das Usenet immer mehr in Vergessenheit. Nichtsdestotrotz ist es niemals verschwunden und erlebt mittlerweile seine Renaissance. Hier wollen wir euch nun das Usenet einmal etwas genauer vorstellen und euch zeigen was man damit alles machen kann.

Das Usenet lässt sich am besten als eine Art schwarzes Brett beschreiben. An diesem Brett (Newsgroups) kann man Nachrichten zu den verschiedensten Themenbereichen schreiben. Andere User haben danach die Möglichkeit auf diese Nachricht zu antworten. So ergibt sich sozusagen eine zeitverzögerte Diskussion. Diskutieren lässt sich dank der schieren Größe des Usenets sehr viel. Man findet zu annähernd jedem Themenbereich die passende Newsgroup. Ob nun Tipps für Hobbyheimwerker oder Buchempfehlungen, hier findet man alles. Und falls es wirklich zu einem bestimmten Thema noch keine Newsgroup gibt, eröffnet man diese einfach. Die meisten Newsgroups sind textorientiert, einige aber auch dateiorientiert.

Trotz vieler Gemeinsamkeiten mit normalen Webforen gibt es dennoch Unterschiede. Die Nachrichten im Usenet werden so beispielsweise nicht an einem Ort, sondern an mehreren dezentralen Orten gespeichert. Desweiteren sind die Posts nicht für immer verfügbar, sondern nur für eine gewisse Vorhaltezeit (retention time).

Um Zugang zum Usenet zu erhalten sucht man sich am besten einen der vielen verschiedenen Anbieter, da diese neben einer Zugangssoftware noch ein großes Downloadvolumen anbieten. Doch Vorsicht! Die Provider unterscheiden sich zum Teil sehr stark in Sachen Preis. Deshalb sollte man sich zuvor einen Providervergleich durchlesen. Da die meisten Anbieter inzwischen kostenlose Testpakete anbieten, kann man die einzelnen Anbieter ganz einfach persönlich unter die Lupe zu nehmen